Die Bio-AG
Unsere Bio-AG ist eine zusammen gewürfelte Minigruppe aus Schülern, die der 5., 6., 7. und 9. Klasse angehören. Der Ablauf der Bio-AG kann keinesfalls mit einem
regulärem Bio- Unterricht verglichen werden, denn im Vordergrund stehen das selbständige Erforschen und Entdecken innerhalb der Biologie, was uns viel Spaß bringt,
aber auch Zeit und Energie kostet.
Das langfristige Ziel der Bio-AG ist die Anfertigung einer eigenen Forschungsarbeit, die wir dann beim "Jugend forscht"-Wettbewerb, in der Juniorsparte - "Schüler
experimentieren" - einreichen. Wir beschäftigen uns vor allem alleine zu Hause mit einem bestimmten Thema, voraus geht ein ausgiebiges Beobachten oder Experimentieren,
worauf dann die Ergebnisse zusammenhängend aufgeschrieben und ausgewertet werden müssen, wie bei einer richtigen Facharbeit in der Oberstufe. Dabei können wir nur
Bio-Projekte, die ohne spezielle Laborausrüstung durchgeführt werden können, wählen. Die Projekte haben manchmal mit dem Hobby der einzelnen Schüler zu tun, z.B. Reiten,
Insektenzucht in eigenen Terrarien, oder unsere Themen haben sich aus unseren häuslichen Gegebenheiten entwickelt, wie z.B. dem Leben im Weingut bzw. Besitz eines
Gartenteichs oder Gartens. Eine andere Schülerin hat zwei Bachbiotope untersucht und verglichen.
Bei unseren Treffen in der Schule besprechen wir gemeinsam zuerst die methodische Vorgehensweise für die durchzuführenden Beobachtungen, z.B. der Blauen Holzbiene in der
Gartenbank, Fehlbeinstellungen bei Pferden, der Untersuchung der Bachbiotope oder des Öchslegrades von Traubensaft. Dann stellen wir unsere Ergebnisse vor, die wir
gemeinsam diskutieren und bewerten. Manchmal können wir auch weitere Vorschläge zur Bearbeitung einbringen. Wir lernen dabei auch die Fachsprache und verschiedene
Methoden anzuwenden, wie z.B. Aufbau eines Inhaltsverzeichnisses oder einer Gliederung sowie die Darstellung der Ergebnisse und Anfertigung unserer Poster, die wir auch
beim Jugend forscht Wettbewerb präsentieren müssen. Unserer Forschungsarbeit, die wir nach Anleitung aber alleine zu Hause schreiben, wird von Frau Dr. Horle betreut.
Wir tauschen die Arbeiten mit den Korrekturen und eventuellen Verbesserungen, wenn möglich, auch per email aus.
Trotz der damit verbundenen Anstrengungen haben wir viel Spaß dabei, da jedes Thema den eigenen Interessen entspricht und wir auch eine lockere, muntere Gruppe sind.
(Theresa P., 9a)
Hier die Ergebnisse der letzten Jahre:
| Schüler/in | Thema | Platz / Preis | Datum |
| Wiebke Knodt-Seiler | Wie und wann wirkt die Temperatur auf die alkoholische Gärung? | 1. Platz: Regionalwettbewerb in Frankenthal | Feb. 2006 |
| Silvan Hürkey | Haltung und Zucht der Australischen Gespenstschrecke | 2. Platz: Regionalwettbewerb in Frankenthal | Feb. 2006 |
| Theresa Papadopoulos | Beobachtung u. Beurteilung der Fortbewegung von Pferden mit Fehlbeinstellungen | 3. Platz: Regionalwettbewerb in Frankenthal | Feb. 2006 |
| Lukas Mittnacht | Untersuchungen des Sauerstoffgehaltes in unserem Gartenteich | Sonderpreis für interdisziplinäres Arbeiten: Regionalwettbewerb in Frankenthal | Feb. 2006 |
| Wiebke Knodt-Seiler | Wie und wann wirkt die Temperatur auf die alkoholische Gärung? | Sonderpreis in Chemie: Landeswettbewerb bei Boehringer Ingelheim | April 2006 |
| Steffen Borens | Die Baue Holzbiene | 2. Platz: Regionalwettbewerb in Bad Kreuznach | Feb. 2007 |
| Adrian Strehler | Beobachtung von Vögel in unserem Garten | 3. Platz: Regionalwettbewerb in Frankenthal | Feb. 2007 |
| Johanna Schmid | Vergleich zweier Bachbiotope: naturfern - naturnah | Sonderpreis "Umwelttechnik und Umweltschutz": Regionalwettbewerb in Kaiserslautern | März 2007 |
| Steffen Borens | Die Blaue Holzbiene | Sonderpreis von rheinland-pfälzischen Imkerverbänden | April 2007 |